Samstag, 22. März 2014

[Tutorial/DIY] Pigmente pressen

 

Wer kennt es nicht? Man hat ein paar kosmetische Pigmente gekauft – weil die Farbe ja so hübsch ist, der Effekt so toll ist….

Aber, dann… Dann verstauben die guten in ihren Döschen, im hintersten Winkel der Schminkschublade – weil sich Pigmente ja eher schwierig in der Anwendung zeigen.

Mir ging es ähnlich mit einer, wie ich feststellen musste, nicht ganz unbeachtlichen Menge von Pigmenten.

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Einen Teil der Pigmente stammen von Essence. Teilweise aus der Breaking Dawn LE – teilweise aus dem ehemaligen Standartsortiment.

Als kleiner Schwank am Rande – und als Hinweis zur Vorsicht: Die Essence-Pigmente sind in aller Regel mit einem Streueinsatz versehen. Das ist eigentlich ein toller Gedanke – allerdings nur dann, wenn man die Pigmente solo benutzen will oder nur winzige Mengen entnehmen möchte. Also dachte ich mir, ich friemel den Einsatz mal da raus… dieser sitzt jedoch bombenfest (was auch gut so ist). Nach einigem hin und her hatte ich ihn so gut wie raus – beim letzten Millimeter flutscht mir dann jedoch der Einsatz raus und das Pigment-Döschen aus der Hand…. Ich kann Euch sagen – DAS ist eine riesensauererei!!!! Ich hatte kurzerhand meinen Arbeitsplatz, meine Hose und meine Beine völlig mit Pigment eingesaut. Das Pigment hat es locker, durch den Stoffe meiner Jogginghose, bis an meine Haut geschafft. Ich habe bald mehr Zeit mit der Säuberung verbracht, als dass ich gebraucht habe, um die Pigmente zu pressen… *G*

Ein anderer Teil meiner Pigmente stammt aus der Zeit, in der ich mich am selber herstellen von Kosmetik versucht habe.

Insgesamt war ich halt auch immer zu faul, mich mit den losen Pigmenten zu schminken. Diese vernünftig aufs Gesicht zu bekommen und dabei den Fallout im Schach zu halten stellt sich mit unter ja ziemlich schwierig dar. Also habe ich mich mal hingesetzt und einen Teil meiner Pigmente gepresst.

Dazu habe ich mal versucht ein kleines Tutorial zu erstellen:

Zunächst benötigt man Pigmente, ein Medium zum Mischen, Pfännchen oder ähnliche Gefäße, worein man die Pigmente pressen möchte und ein „Werkzeug“ mit dem man das ganze bewerkstelligt. Optimal sogar noch eine Leerpalette, worin man das fertige Werk verstaut.

Als weitere Hilfsmittel sollte man (reichlich) Küchenkrepp oder Kosmetiktücher oder ähnliches bereithalten. Zudem noch ein Gefäß, in dem man Pigment und Medium zusammenrühren kann, ein „Rührgerät“ und einen Spatel, kleinen Löffel oder so, damit man das fertige Gemisch dann auch ins Pfännchen bekommt.

Als Medium zum Mischen habe ich das Easy Press Bindemittel von Kosmetik Kosmo verwendet. Dort habe ich ebenfalls Pfännchen und Palette erworben. Bei der lieben Koko kann man sogar ein Komplettset zum Pigmente pressen kaufen à schaust Du hier. Für das gesamte Set, bestehend aus Bindemittel, 12 Metallpfännchen und der passenden 12er Leerpalette habe ich 18,99 € bezahlt.

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Das Bindemittel bekommt man auch separat hier zum Preis von 9,99 €

Ein 12er Set Pfännchen bekommt man hier zum Preis von 3,99 €

Die 12er Leerpalette bekommt man hier zum Preis von 9,99 €. Es handelt sich hierbei, ebenso wie bei dem Set, um eine magnetische Leerpalette. Wie wir alle nachrechnen können, habe ich im Set 4,98 € zum Einzelkauf gespart.

Zum Pressen selbst habe ich eine Art Schraubzwinge benutzt. Diese habe ich im französischen Onlineshop aroma-zone.com bestellt. Dies ist jedoch bereits einige Monde her. (aktuell noch im Verkauf für 4,90 €)

Bevor Ihr anfangt: Bittet achtet auf Sauberkeit und Hygiene!!!!

Händewaschen, saubere Utensilien sollten Grundvoraussetzung sein!

Schließlich bearbeiten wir ein Produkt, welches i.d.R. auf die Augen aufgetragen wird. Und gerade die dünne Augenpartie ist bei den allermeisten Menschen hoch empfindlich.

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Ich bin vielleicht ein bisschen paranoid oder übervorsichtig – aber ich habe sowohl meine Gerätschaften, die ich benutzt habe, sowie meine Arbeitsfläche vor Beginn desinfiziert.

Starten wir nun aber mit dem eigentlichen Pressen:

Ich habe etwas Pigment genommen und in meinen „Mischbehälter“ gefüllt. Im Anschluss daran habe ich, wie von Kosmetik-Kosmo empfohlen etwa 10-12 Tropfen des Bindemittels hinzugefügt und alles vorsichtig miteinander vermengt, bis ich in etwa eine Konsistenz hatte, die an Mürbeteig erinnert. Wenn es zu feucht ist, einfach etwas Pigment hinzufügen – zu trocken, einfach vorsichtig, tropfenweise Bindemittel hinzufügen. Wie viel Pigment ihr jetzt genau braucht, kann ich Euch leider nicht verraten. Denn zum einen ist dies vom Pigment abhängig und zum anderen, von der Größe der Pfännchen, die ihr damit befüllen wollt.

 

Bei Pigmenten sollte man grundsätzlich vorsichtig vorgehen. Zum einen, weil es eine riesengroße Schweinerei ist, wenn man matscht ( s.o.), zum anderen kann man beispielsweise Schimmerpartikel, die in Pigmenten enthalten sein können, bei zu großem Druck zerstören.

Wenn man mit Menge und Konsistenz zufrieden ist, wird die Masse in das Pfännchen umgefüllt. Es sollte ruhig ein kleines (wirklich kleines!) bisschen mehr eingefüllt werden, als augenscheinlich hinein passt – denn der ganze Spaß wird ja noch gepresst.

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Auf die Pigmentmasse legt man ein Stück Küchenkrepp, Kosmetiktuch oder ähnliches. Dann sucht Euch einen Gegenstand, der so groß ist, wie das Pfännchen. In den meisten Fällen bieten sich Geldstücke (1,- oder 2,- €) an. Diesen Gegenstand legt ihr dann mittig auf die Pigmentmischung im Pfännchen. Dann heißt es – pressen – aber mit Schmackes…. ;-) Also nicht mit Schwung, sondern gleichmäßig – dafür aber kräftig. Haltet, wenn möglich, den Druck eine Weile aufrecht! Wer faul ist, wie ich – nimmt sich ein Hilfsmittel. Ich habe hierfür meine „kosmetische Schraubzwinge“ genutzt. Sicherlich lassen sich aber auch andere Dinge zweckentfremden.

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Nach dem eigentlichen Pressen, nehmt ihr das (optional) Geldstück herunter und entfernt vorsichtig das Küchenkrepp/Kosmetiktuch und legt den fertigen, gepressten Lidschatten, zur Seite. Dieser sollte nach Möglichkeit so lange in Ruhe irgendwo liegen bleiben, bis er komplett durchgetrocknet ist.

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hier mal mit Muster Zwinkerndes Smiley

Wenn Euch eine ebene, glatte Oberfläche zu langweilig ist, könnt ihr natürlich auch andere Materialien vor dem Pressen auf die Oberfläche legen. Ich habe hier mal ein anderes Tuch (Taschentuch ?) mit Prägung genutzt. Anbieten würden sich hier die geprägten Ränder von Taschentücher, dünne Stoffe, wie Organza oder so. Ich habe diesbezüglich noch nicht all zu viel probiert. Wenn Ihr genügend Druck aufbaut, findet ihr diese Prägung in der Oberfläche Eurer fertigen Lidschatten wieder. Mir ist dies jedoch zum einen nicht wichtig – zum anderen ist es müßig, da man diese Oberflächenprägung ohnehin relativ schnell abgenutzt hat.

 

Wenn der Lidschatten fertig durchgetrocknet ist, kann er umziehen, in sein endgültiges Domizil (bei mir: Lidschattenpalette). Vergesst aber nicht Euch die Namen der Lidschatten zu notieren ;-)

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Mit dieser Methode habt ihr natürlich auch die Möglichkeit, auch völlig neue Lidschattenvariationen zu kreieren, in dem ihr verschiedene Pigmente mischt, bevor ihr das Bindemittel hinzufügt.

Hier seht ihr meine fertigen Werke (die zweite Palette stammt aus einem anderen Onlineshop, den ich Euch demnächst noch vorstellen werde):

Ich hoffe, Euch hat mein Tutorial gefallen.

Habt Ihr schon einmal Pigmente gepresst? Wie gefallen Euch Pigmente an sich?

Donnerstag, 20. März 2014

[Unboxing] Kosmetik Kosmo–Wunderbox März ~ Flakes & Holo ~

 
Heute möchte ich Euch noch schnell die Kosmetik Kosmo Wunderbox März 2014 vorstellen.
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Eine Box, die so richtig nach meinen Wünschen und Vorlieben ist….
Das Motto der Box lautet: Flakes und Holo
Zu meiner (angenehmen) Überraschung durfte ich feststellen, dass diese Box komplett aus Nagellacken besteht. Da ging mein Herzchen schon ein bisschen schneller…. Als ich dann noch feststellen durfte, dass es alle, sämtlich Full Size Produkte sind, war ich völlig aus dem Häuschen.
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In der Box enthalten, waren zwei 3-er Sets.
Set 1 ist das „Holo-Set“ und beinhaltet 3 Lacke mit den Namen Barbierella, Glitzerveilchen und Nachthimmel.
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Die Lacke decken sehr anständig ab der 2. Schicht – können jedoch auch als Effektlack in Kombination mit anderen Lacken genutzt werden.
Diese Lacke sind dem Lack „Polarlicht“ nachempfunden und funkeln und glitzern, je nach Lichteinfall.
Barbierella ist ein herrlicher Mädchenton – roas mit Glitzer – I love it!
Glitzerveilchen ist auch schön glitzernd, eher aber lila-flieder
Nachthimmel ist ein grau glitzernder Lack
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Gefallen tun mir die Lacke alle 3. Auf den Nägeln habe ich bisher „nur“ Glitzerveilchen lackiert.
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Der Lack lässt sich problemlos auftragen, deckt bereits in zwei Schichten und hat ein finish, welches sehr an Sandlacke erinnert. Da ich darauf so gar keine Lust hatte, habe ich einfach eine Schicht Topcoat drüber gepinselt und gut wars mit dem Sand… Gehalten hat der Lack bei mir gute 2 Tage, bevor die erste Tipwear zu sehen war. Aber auch diese hält sich in Grenzen.
Set 2 enthält Effekt-Lacke oder Topper oder wie auch immer man es genau nennen will. Die Lacke heißen Rosengold, Dicokugel und Straciatella.
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Alle 3 Lacke gefallen mir, obwohl – oder gerade weil, sie sich so gar nicht ähneln.
Rosengold ist ein, in meinen Augen, klassischer Topper. Ein rotstichiger klarer Lack mit rosa Flakes.
Discokugel ist auch ein Topper; wobei ich mir vorstellen könnte, dass dieser auch in mehreren Schichten deckend zu lackieren ist. Die Lackbasis ist nicht richtig durchsichtig, jedoch auch nicht richtig deckend, silber mit silbernen Flakes.
Straciatella ist ein Effektlack, mit weißlicher Basis ist und dunklen/schwarzen Flakes und Punkten. Hier sind die Flakes/Punkte deutlich kleiner als bei den anderen beiden Lacken. Dieser Lack erinnert mich sehr an den Essence Topper black dress and white tie/ 101 dalmations. Wobei hier ein deutlicher Unterschied in der Lack-Basis besteht.
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Ich bin schon sehr gespannt, wie die 3 Lacke sich auf den Nägeln machen werden.
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Die Lacke kosten jeweils 4,49 €. Somit hat die Wunderbox einen Wert von 26,94 €. Für diese Box habe ich 12,49 € zzgl. Versand bezahlt.
Ihr könnt die Wunderboxen jeweils separat monatlich ordern - hier die März-Box, oder aber ein Abo abschließen. Nähere Informationen findet ihr hier.
Diese Box habe ich separat geordert und muss sagen, dass der Versand wirklich sehr, sehr schnell ging. Ich glaube, geordert hatte ich die Box Samstag Abends, geliefert wurde sie bereits Dienstags.
Wie Ihr seht, bin ich begeistert und werde Euch auch künftig wieder mit dem Unboxing der Wunderbox quälen.






























Dienstag, 18. März 2014

[Produkttest] Beautyprodukte von Lavera ~ BB-Cream, Handcreme, Bodylotion

Ich hatte das Große Glück Testerin für 3 Produkte der Firma Lavera zu sein.

Die getesteten Produkte wurden von www.Der-Beauty-Blog.de und www.BeautyTesterin.de zur Verfügung gestellt. Hierfür möchte ich mich recht herzlich bedanken.

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Zum Testen wurden mir folgende Produkte zur Verfügung gestellt:

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BeautyBalm 6 in 1 getönte Feuchtigkeitspflege mit Bio-.Acai Beere & natürlichen Mineralpigmenten

Die 6 in 1 Versprechen:

* ebenmäßiger & strahlender Teint

* 24 h Feuchtigkeit

* glättet da Hautbild

* porenverfeinernd

* mattierend

* Schutz vor freien Radikalen

Anwendung:

Verteilen Sie den Beauty Balm wie Ihre Feuchtigkeitspflege gleichmäßig auf die gereinigte Gesichtshaut. Wollen Sie die Deckkraft erhöhen, können Sie die Anwendung wiederholen. Für einen frischen Teint!

Die Acai-Beere ist reich an Vitaminen und Mineralien und wirkt dadurch feuchtigkeitsspenden und Antioxidantien.

Mineralpigmente schenken eine leichte Abdeckung und ein ebenmäßiges Hautbild ohne Maskeneffekt.

Inhaltsstoffe:

Wässrig-alkoholischer Acaibeerenauszug (Bio-Alkohol)*, Olivenöl*, pflanzliches Glycerin, Titandioxid, Glycerinfettsäureester, Lauryllaurat, Myristylmyristat, Sojaöl*, Fettalkohol, Whitening Komplex, Distelöl, Polysacharide, Aloe Vera Saft*, Süßholzwurzelextrakt*, Sheabutter*, Jojobaöl*, Mandelöl*, Feuchtigkeitsfaktor auf Weizenbasis, Hyaluronsäure, pflanzliches Glycerinöl, Feuchtigkeitswirkstoff auf Zuckerbasis, Xanthan, Vitamin E, Kokosöl (gehärtet), Lecithin, Bisabolol, Eisenoxide, Siliciummineralien, Magnesiumsilikat, Glimmer, Microkristalline Cellulose, Algin, Pflanzensterole, Sonnenblumenöl, Vitamin C, Zinnoxid, Mischung natürlicher ätherischer Öle

*Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Meine Meinung:

Der BeuatyBalm kommt in einer stabilen Plastiktube mit Schraubverschluss daher. Der Balm lässt sich wirklich gut entnehmen. Die Konsistenz ist angenehm cremig. Der Geruch ist doch relativ stark. Es riecht natürlich – vermutlich nach den Acai-Beeren. Deren Geruch ist mir jedoch nicht wirklich bekannt.

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Auf dem Handrücken ist der Balm sehr ergiebig. Nur leider, ist der Farbton nicht so richtig mit meiner Haut kompatibel. Auch wenn der Ton auf der Verpackung als “Naturton” beschrieben wird. Für mich persönlich ist der Balm zu orange-stichig.

Dennoch habe ich versucht, den Balm auf meinem Gesicht aufzutragen. Dabei konnte ich verschiedene Aspekte beobachten:

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Der Farbton lässt sich schlecht bis gar nicht mit meinem Teint verbinden. Wie man am Hals und Haaransatz sehen kann, passt es nicht. Trotz Bemühungen habe ich es nicht geschafft, den Übergang zum Hals sanft auszublenden. Die mattierenden Eigenschaften kann ich jedoch bestätigen. Für meine Wünsche verfeinert der Balm das Hautbild nicht genug. Ich bevorzuge es deckender. Wirklich porenverfeinernd habe ich es auch nicht empfunden.

Was jedoch für mich der unangenehmste Faktor ist: es hinterlässt auf meiner Haut ein seltsames Gefühl – irgendwie so stoppend. Ich empfand es als sehr unangenehm, so dass ich zugesehen habe, dass ich den Balm schnell von meinem Gesicht wieder runter bekomme.

Daher ist eine Einschätzung der weiteren Produktbeschreibungen von meiner Seite aus nicht möglich.

Es sind 30 ml enthalten und kosten um die 11,- €

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Als weiteres Produkt bekam ich die Basis Sensitiv Handcreme zur Verfügung gestellt.

Hier handelt es sich um eine reichhaltige Handcreme, aus Biomandelöl und Sheabutter.

Die Handcreme enthält 75 ml und kostet knapp unter 3,- €

Die Creme ist in einer stabilen Plastiktube mit Klappdeckel. Die Konsistenz ist angenehm cremig und zieht schnell ein. Sie lässt sich einfach entnehmen und fettet nicht übermäßig nach. Weiterer Inhaltsstoff ist Biokamillenextrakt, welcher die Haut beruhigt. Die Handcreme wurde im Jahr 2012 von Ökotest mit sehr gut bewertet.

Inhaltsstoffe:

Wässrig-alkoholischer Calendulablütenauszug (Bio-Alkohol)*, Sojaöl*, Triglyceride (pflanzliche Ölmischung), Sheabutter*, pflanzliches Glycerin, Kokosöl, Stearinsäure, Bambusfaser, Jojobaöl*, Xanthan, Mandelöl*, Vitamin E, Sonnenblumenöl, Kamillenextrakt*, Lecithin, Vitamin C, Pflanzensterole, Mischung natürlich ätherischer Öle

*Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Meine Ansprüche an eine Handcreme sind nicht sonderlich hoch. Handcremes sollen Pflegen, ohne dass ich nach der Anwendung gefühlte Stunden nichts anfassen kann. Diesen Ansprüchen wurde die Creme völlig gerecht. Einzig der Eigengeruch irritiert mich ein wenig. Ich kann weder sagen, wonach die Creme riecht, noch kann ich sagen, ob ich es mag oder nicht mag. Bin etwas zwiegespalten. Dies betrifft jedoch nur den Geruch.

Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Creme und benutze sie gerne weiter.

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Das letzte Produkt ist die Orange Feeling Bodylotion

Die Bodylotion enthält Bio-Orangen, Bio-Sanddornextrakt, Bio-Sanddorn Öl und Vitamin E. Die Inhaltsstoffe wirken hautberuhigend und schützend.

Inhaltsstoffe.

Wässrig-alkoholischer Orangenblütenauszug (Bio-Alkohol)*, pflanzliches Glycerin, Olivenöl*, Triglyceride (pflanzliche Ölmischung), Fettalkohol, Sojaöl*, Glycerinfettsäureester, Sheabutter*, Mandelöl*, Squalan, Lecithin, Xanthan, Vitamin E, Kokosöl, Sanddornöl*, Orangenöl*, Pflanzensterole, Sonnenblumenöl, Vitamin C, Mischung natürlich ätherischer Öle
* Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau

Diese Creme befindet sich in einer Plastik-Standtube mit Klappverschluss. Die Lotion lässt sich sehr angenehm leicht entnehmen. Die Konsistenz ist leicht und angenehm.

Normalerweise bin ich kein Fan von Zitrus-Düften in der Hautpflege. Durch den Sanddorn-Anteil jedoch duftete die Lotion traumhaft. Sie zieht schnell ein, so dass man sich nach dem eincremen flott anziehen kann, ohne ein klebriges Gefühl zu haben. Auch meiner Haut hat die Bodylotion sehr gut gefallen. Kein jucken, spannen oder Gefühl nachcremen zu müssen.

Dies ist mein absolutes Lieblingsprodukt.

 

Ich bedanke mich ganz herzlich auch bei der Firma Lavera. Unter www.lavera.de könnt Ihr Euch weiter über die angebotenen Produkte informieren. Die Produktpalette ist sehr weit gefächert und interessant. Nach den guten Erfahrungen mit der Handcreme und Bodylotion werde ich künftig sicher noch das ein oder andere Produkt von Lavera ausprobieren.

Montag, 17. März 2014

[DIY] Schubladenturm aus Glossyboxen

 

Endlich habe ich es geschafft… lange geplant – an diesem Wochenende endlich umgesetzt….

Bei Instagram habe ich Euch schon einen kleinen Eindruck gewährt… Ich war kreativ am Wochenende

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Ich habe es geschafft, meine diversen leeren Glossyboxen zu was halbwegs nützlichen umzubasteln.

Um auch so einen Schubladenturm zu basteln braucht Ihr:

  • 3 leere Glossyboxen
  • Cutter Messer
  • Heißklebepistole
  • Pappe (die Transportverpackung der Glossybox reicht völlig)
  • einen Gegenstand um Löcher zu machen
  • Material für die “Griffe” (ich habe die Bänder genutzt, die bei der Box dabei sind)

zunächst beginnen wir mit den Deckeln der Boxen

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Hier zunächst eine lange Seite “frei legen”. Dazu die Kanten einschneiden

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so sollte es nachher im Optimalfall aussehen.

Dann vorsichtig die Längsseite umklappen – am besten über eine Tischkante oder ähnliches.

Wer sich nicht mehr Arbeit als nötig machen möchte, klappt das Seitenteil ganz nach hinten und schneidet an der Kante entlang, die abgeschnitten wird. Dann könnt Ihr den überstehenden Papierstreifen zum Säubern der Kanten nutzen.

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Wenn Ihr 2 Deckel habt, die so aussehen – super!

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Jetzt kommen wir zur Rückseite. Dafür braucht Ihr Karton, die Heißklebepistole und unseren Schubladenturm. Die Unterteile werden übereinander gestellt und von den Deckeln umschlossen. Dort, wo markiert wurde, bitte den Heißkleber auftragen und die Pappe aufkleben.

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So sollte es aussehen, wenn Ihr die Box dann richtig herum aufstellt. die überstehende Kante entweder abschneiden – oder lassen – ist im Endeffekt egal.

Nun kommen wir zum Oberteil

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auf die Seitenstreifen wieder ordentlich Kleber drauf – dann den verbleibenden Deckel drauf kleben. Davon habe ich leider ein Bild vergessen….

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Aber hier könnt ihr eines meiner fertigen Werke sehen.

 

Ich hoffe, es war verständlich und Ihr hattet ein wenig Spaß dabei.

 

Gefallen Euch solche DIY – Tutorials?

Samstag, 15. März 2014

[Produkttest] Eucerin Aquaphor

 

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Auch ich gehöre zu der Großen Zahl der Glücklichen, die die neue Eucerin Aquaphor im Vorfeld testen durften.

Bevor ich begonnen habe das Produkt zu testen, habe ich mich kurz mit der Firma Eucerin besser gesagt, mit der Firmenphilosophie von Eucerin vertraut gemacht. Wahrscheinlich geht es den meisten so, dass der Name irgendwie bekannt ist. Aber halt nur irgendwie

Eucerin verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung in kosmetischer Hautpflege-Technologie und deren therapeutischer Anwendung. Grundsätzlich arbeitet Eucerin eng mit Dermatologen zusammen, damit stets die aktuellen dermatologisch-wissenschaftliche Erkenntnisse genutzt werden können.

Alle Produkte entsprechen dem daher einem sehr hohen dermatologischen Standard um sicher zu stellen, dass die Wirksamkeit und Verträglichkeit gewährleistet werden kann. Alle Produkte verfügen über unabhängige klinische und dermatologische Studien.

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Eucerin Aquaphor Repair-Salbe ist speziell für geschädigte Haut entwickelt.

Hierbei im speziellen für trockene, rissige, irritierte und gerötete Haut.

Durch die Aquaphor-Repair-Salbe wird die Hautregeneration gefördert:

· durch die wasserdampfdurchlässige Zusammensetzung – so wird ein Feuchtigkeitsstau verhindert

· durch die reichhaltige Formel wird die Haut vor schädlichen äußeren Einflüssen geschützt

· beruhigt mit Panthenol und Bisabolol die irritierte Haut

· begrenzte Anzahl von Inhaltsstoffen um allergische Reaktionen zu minimieren

· Verträglichkeit und Wirksamkeit durch klinische Studien belegt

· nicht komedogen

· ohne Duftstoffe

· ohne Farbstoffe

· ohne Konservierungsstoffe

· für Babys geeignet

In den USA ist diese Salbe bereits seit Jahren erhältlich und hat sich dort sehr bewährt.

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Hierzulande ist die Salbe erst seit Anfang März 2014 in Apotheken erhältlich.

Als die Salbe bei mir zu Hause eintraf musste ich zunächst erst einmal überlegen, wofür ich sie benutzen sollte….

Folgende Anwendungsbereiche werden von Eucerin vorgeschlagen:

· zur Beruhigung und Schutz von extrem trockenen und rissigen Hautarealen

· zur Vorbeugung und/oder Pflege strapazierter Hände (z.B. nach häufigem Händewaschen, Kontakt mit irritierenden Substanzen)

· bei irritierter, geröteter Haut nach dermatologischen Behandlungen, wie Laserbehandlungen, Dermabrasion oder Peelings

· bei irritierter und geröteter Haut nach Strahlentherapie (Rücksprache mit dem Arzt!!!)

· für die Babypflege bei trockenen Hautstellen, auch im Windelbereich

Hm.. .also gut. Mit irritierter und geröteter Haut nach dermatologischen Behandlungen und Strahlentherapie kann ich Gott sei Dank nicht aufwarten – auch niemand in meinem engeren Umfeld!

Allerdings mit trockenen Händen (meine Hände gleichen oftmals Schmirgelpapier), irritierter und/oder geröteten Hautstellen jedoch wohl.

Meine Haut ist eine zickige Diva. Sie reagiert relativ schnell mit Rötungen – bei falscher Pflege, Stress oder anderen Auslösern, gerne schon mal sehr mit trockenen, schuppenden Hautstellen.

An dieser Stelle habe ich jetzt lange überlegt, in welcher Reihenfolge ich meine Erfahrungen schildern soll…. Ich hoffe, Ihr schafft es, bis zum Ende zu lesen. Denn mein Fazit dürfte sehr verwundern, wenn man soweit gekommen ist, meine Produktbeschreibung zu lesen.

Also nun gut – hier zu meinen Beobachtungen der Salbe

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Die Salbe kommt in einer relativ schlichten weißen Plastiktube im typischen Eucerin-Look daher. Sie verfügt über einen Klappdeckel, der sich recht einfach öffnen und schließen lässt. Der Verschluss schließt auch nach häufigerem Gebrauch noch zuverlässig. Da die Salbe auf dem deutschen Markt zum Zeitpunkt als ich sie erhielt, noch nicht verfügbar war, habe ich ein ausländisches Exemplar erhalten, welches mit einem entsprechendem Aufkleber in Deutsch überklebt war.

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Die Salbe an sich erinnert sehr an die klassische Vaseline. Sie ist relativ dick, pastös. Man braucht schon etwas Kraft um sie aus der Tube zu drücken (ganz praktisch, wenn man Kinder hat *G*)

Die Salbe ist hell, fast durchsichtig/klar, leicht milchig, und geruchsfrei.

Wer die klassische Vaseline kennt, wird sich denken können, dass die Konsistenz leicht klebrig, fettig ist.

Bei Herausdrücken der Creme aus der Tube, wirkt die Salbe noch kompakt und fest, wird jedoch durch die Körperwärme fix weich und geschmeidig, so dass sie sich sehr gut auftragen und verteilen lässt.

Allerdings – es dauert bis die Creme richtig einzieht. Man darf sie dahin gehend nicht mit einer Handcreme verwechseln – auch wenn sie zur Handpflege empfohlen wird.

Sehr gute Erfahrungen habe ich jedoch tatsächlich als Handpflege mit der Eucerin Aquaphor gemacht. Ich habe meine Hände damit vor dem Putzen eingecremt. Da ich extrem trockene Hände habe, müsste ich eigentlich immer Handschuhe beim Spülen oder putzen tragen. Leider kann ich dann jedoch nicht vernünftig zupacken und habe das Gefühl, ich putze/spüle nicht ordentlich. Somit habe ich mir angewöhnt, meine Hände vor längeren „Wasserorgien“ mit der Aquaphor einzucremen. Ich warte hierbei erst gar nicht, dass die Creme richtig einzieht, sondern beginne mit meiner Arbeit, solange noch ein Film auf der Haut liegt.

Ich bin wirklich begeistert – so angewendet, fettet die Creme bei mir gar nicht. Ich kann ordentlich putzen/spülen, hinterlasse jedoch keine fettigen Fingerabdrücke. Meine Haut wird nicht strapaziert, sondern im Gegenteil, noch gepflegt.

Als klassische Handcreme verwende ich sie gerne über Nacht – am besten noch, mit Baumwollhandschuhen drüber. So habe ich meine Hände so gut in den Griff bekommen, dass sie nicht mehr schuppen und/oder weiß wirken. Die Risse sind alle verheilt und die Hände endlich wieder vorzeigbar – trotz spülen und Gartenarbeit.

Mein Sohn (5) kam neulich mit einem ganz roten, leicht wunden Kinn nach Hause. Er hatte am Tag einen Pullover mit Reißverschluss am Hals getragen und ist ständig mit seinem Kinn darüber geschubbert. Ihm habe ich abends die Salbe auf das Kinn dünn aufgetragen – am nächsten Morgen war nichts mehr zu sehen.

Ähnlich gute Erfolge hatten wir mit der Behandlung der verwundeten Knien meine größeren Sohnes. Wahrscheinlich erinnert sich noch jeder daran, wie ekelhaft es war, wenn man in der Sporthalle mit nackten Knien gefallen ist. Es ähnelt sehr einer Brandverletzung vom Gefühl her. Auch hier haben wir Abends die Creme auf die Knie aufgetragen man konnte zusehen, wie die Haut sich beruhigte und schneller verheilte, als gewöhnlich.

Als Lippenpflege oder zur Behandlungen von roten Schnupfennasen kann ich sie ebenfalls wärmstens empfehlen.

Mein Fazit:

Ich werde ab sofort wohl immer eine Tube Eucerin Aquaphor im Hause haben. Wir haben alle die Creme getestet – gegen Wehwehchen oder auch im kosmetischen Bereich. Ich im besonderen war positiv überrascht – denn wenn ich ehrlich bin, hasse ich ansonsten alle klebrigen, pastösen vaselinigen Cremes und Salben.